Neuraltherapie bei funktionellen Störungen

Neuraltherapie bei funktionellen Störungen, Praxis für Neuraltherapie in Hamburg
Funktionelle Störungen

 

Was sind funktionelle Störungen?

 

Aus Sicht der Regulationsmedizin hat sich im Laufe des Lebens oft eine Vielzahl von Belastungen angesammelt, die vielleicht jede für sich kompensierbar wäre, bis ein sogenannter "Zweitschlag" zur Überforderung des Organismus und damit zur Erkrankung führt. Dies muss nicht immer mit für den Arzt messbaren und sichtbaren Veränderungen einhergehen. Man spricht von funktionellen Störungen eben dann, wenn die erhobenen Befunde innerhalb der Norm liegen und daher nicht ausreichen, um die Beschwerden der Erkrankung zu erklären.

Funktionelle Störungen können sich an einem Organsystem äußern (z.B. Magen-Darm-Trakt, Blase; Herz), aber auch mehrere gleichzeitig betreffen (vegetative Erschöpfung). Daher sind auch ihre Symptome so vielfältig. Häufig, aber nicht immer, sind seelische Belastungen erkennbar, die die Erkrankung ausgelöst haben oder immer weiter in Gang halten.

 

Die Diagnose einer funktionellen Störung ist für den Betroffenen nicht immer einfach anzunehmen. Für viele ist sie mit dem Gefühl verbunden, unglaubwürdig zu sein. Vor der Diagnosestellung erfolgt häufig eine umfangreichere Diagnostik. Dass diese dann normale Befunde ergibt, ändert allerdings nicht automatisch das Befinden. Auch funktionelle Störungen sind oft von einem starken Krankheitsgefühl begleitet, die die Betroffenen in Lebensqualität, Lebensfreude und in ihrer Freiheit erheblich beeinträchtigen.

 

So unangenehm die Folgen einer funktionellen Störung sind, letztlich haben sie aber alle etwas Positives gemeinsam:

  • Sie warnen und zeigen eine persönliche Belastungsgrenze. 
  • Sie tun dies oft, bevor es in unserem Körper zu einem sichtbaren oder messbaren, physisch schweren zu Schaden gekommen ist.

Von ärztlicher Seite werden immer psychische Zusammenhänge erfragt und entsprechende Therapien angeboten werden, sofern sich diese finden. In den Fällen, in denen diese nicht ausreichend erscheinen oder die entsprechenden Therapien keine zufriedenstellende Besserung bewirken, können regulationsmedizinische Ansätze wie die Neuraltherapie eine wertvolle Ergänzung sein um eine Selbstregulation und Selbstheilung zu unterstützen.